Warum man sich mit dem Himalaya die Alpen versaut

Hochtrabende Yaks und die Genügsamkeit des Kleingebirges

Mein Maßstab für Berge waren von kurzen Kindesbeinen an die großen Alpen. Aufgewachsen in München wollte ich im Alter von 4-8 Jäger werden bzw. dessen Chef, Förster, aber nicht in einem langweiligen Flachwald mit Aussicht bis zur nächsten Baumgruppe, sondern in einem Alpinwald inmitten felsiger Berge. Zerklüftete Gipfel waren sicher Projektionsfläche meiner Ur-Sehnsucht nach Verwegenheit und Beherrschung der Natur. Ein Förster musste einen Berghang hochklettern können, um in seinem Kampf für die Gerechtigkeit einen fliehenden Wilderer dingfest zu machen und seine Urigkeit auszuleben. (Dass Wilderer in Wahrheit die Guten waren, hatte mir damals niemand verraten. Ebensowenig, dass ein Förster hauptsächlich der Verwalter seines Waldes ist.) In einem Bergwald gab es, wie ich aus Heimatfilmen der Nachkriegszeit wusste, auch die besseren Tiere: Auerhähne, Gemsen und Hirsche mit anständigen Geweihen. Bevor Tracht und Brauchtum in meiner Teenagerzeit das denkbar Uncoolste wurden, trug ich den Seppelhut in Grün. Im Sommerurlaub gab es nichts Größeres als die Goldene Wandernadel von Bad Gastein (Salzburger Land), für die ich Stempel sammeln musste – bewertet mit umso mehr Punkten, je höher sie am Berg in einem Holzkastl lagen. Der Wanderstock simulierte das Schießgewehr. Ein Berg begann bei der Höhe der Voralpenexemplare Wendelstein (1883m) und Rotwand (1884m) und einem Höhenunterschied von 800 Metern. Das skiliftreiche Brauneck (1555m) stellte dagegen auch deshalb keinen richtigen Berg da, weil nicht mal sein Gipfel richtig befelst (drittes Kriterium) ist.

2011 habe ich den großen Fehler gemacht, nach Nepal zu reisen. Da ich das trügerische Glück gehabt hatte, als Neugeborener in ein reiches Land gefallen zu sein, konnte ich es mir leisten: drei Wochen angenehmster Urlaub in einer der spektakulärsten Gegenden der Erde für nur 1.400 Euro (die Hälfte für den Flug). Von der Stadt der schwarzen Wolken, Kathmandu, in sechs Stunden per Bus in die Stadt Pokhara, wo man an einem lauschigen See residiert und auf nur 800m ü.d.M. in nur 20-30 km Entfernung Eisriesen von über 7.000m Höhe u.a. der Annapurna-Gruppe sieht. Schon auf dem Weg zum Startpunkt der Annapurna-Umrundung  erfüllte sich ein Kindheitstraum: einmal den schönsten mir aus Büchern bekannten Berg von nahem zu sehen. Ich stand in ca. 1.000m Höhe nur zehn Kilometer vor der gefühltermaßen senkrechten Wand des heiligen und (offiziell) nie bestiegenen Machapuchare (6.997m), von vorne eine Art dreifaches Matterhorn. Bereits zu Beginn der Annapurna-Umrundung in Ghorepani erblickte ich auf 1500m aus subtropischer Vegetation heraus den gigantischen Kegel des Dhaulagiri, des mit 8.167m siebthöchsten Bergs der Welt. Nachdem meine Reisebegleiter und ich die Orchideen hinter uns gelassen hatten, gelangten wir in tibetanische Dörfer inmitten blühender Kirschbäume, eingebettet wiederum in die mächtigen Canyon-Schluchten des Flusses Marsyangdi Khola und Eisriesen, Eisriesen, Eisriesen. Von den malerischen Gebetsfahnen allenthalben ganz zu schweigen. Die weißen Giganten waren allerdings noch spektakulärer, wenn sie auf 3000m zwischen den blutroten Blüten des Rhododendron-Waldes auftauchten, und dabei ein Rudel meditativer Yaks Moosflechten fraß. Nach einem Unwetter mit Hagelkörnern groß wie Schneebälle lagen die Blüten parkettdick auf dem Waldboden. Der allerbeste Anblick sollte aber noch folgen: um sechs Uhr morgens auf dem Aussichtshügel Poon Hill (3.232m), während Dhaulagiri, Annapurna (8.091m), Machapuchare und Co. in der Finsternis weiß zu leuchten beginnen.

So übermäßig spektakulär, wie Nepal gewesen war, so sehr hatte ich mir dadurch meinen Maßstab für Höhen ruiniert. Die Schneegipfel der Alpen waren nur mehr pussierliche Sahnehäubchen auf einer Landmasse, die sich maßvoll zu Hügeln aufgefaltet hatte. Die Momentaufnahme eines lokalen, von Windstärke 1 verursachten Wellengebiets inmitten einer ansonsten ebenen See.
Schon als Junge hatte ich nicht nachvollziehen können, wie Menschen Begeisterung aufbringen konnten, wenn sie Wald- und Wiesenhügel in euphemistisch als „Mittelbegirge“ bezeichneten Kleingebirgen bestiegen begingen. Ich hatte gar den Verdacht gehegt, dass man niedere Höhenzüge wie den Hunsrück nur deshalb „Gebirge“ nannte, weil man damit ein Wort hatte, das man auf Landkarten schreiben konnte. Andere Landflecken wie das „fränkisch-schwäbische Stufenland“ besaßen gar nichts, was sie meiner Kindermeinung nach zu Landschaften qualifiziert hätte.

Infolge des Attraktivitätsverlusts der Alpen begann ich, die Mittelgebirgsfreunde für ihre Genügsamkeit zuerst zu respektieren, dann sogar zu bewundern. Dafür, dass es ihnen gelang, von einem Spaziergang auf eine sanfte Anhöhe im Erz- oder sog. „Riesengebirge“ für sich selbst glaubhaft den Eindruck davonzutragen, auf einem Berg gewesen zu sein. Zumal auch die (relativen) Gipfel ihrerseits auf keinen einzigen richtigen Berg Aussicht bieten. Größe findet offenbar im Kopf statt.
Denke ich heute weiter darüber nach, was in den Bescheidenen vor sich gehen mag, scheint mir die großgeistige Idee des Kleingebirges allerdings noch längst nicht ausgereizt zu sein. Zum einen gibt es sogar in den Alpen Kleinberge in Gestalt von Wiesenhügeln. Die dienen allerdings vielerorts als leicht begehbare Themenparks und Austragungsorte von Wellness unter dem Deckmäntelchen des Alpinwanderns. Dort wo die Alpen noch nicht vollständig durchökonomisiert sind, findet man jedoch noch bislang nicht ökonomisierte Anhöhen. Da kann selbst der Alpenbewohner zum genügsamen homöopathischen Bergsteiger werden, gelingt es ihm, die Aussicht auf die richtigen Berge in der Umgebung weg zu ignorieren. Bringt er es fertig, dies weiterzuentwickeln, werden auch Erhebungen ausreichen, die man daran erkennt, dass man auf dem Fahrrad langsamer wird oder Kinder Schlitten fahren. Oder man fährt gleich statt in den Gebirgs- in den Strandurlaub, begibt sich in die Horizontale und schaut zu dem selbstaufgeschaufelten Sandberg empor.

Nun fehlt dem Text zum Abschluss noch eine alle vorigen Themen umfassende Metapher, ein gleichermaßen hochtrabendes wie tiefschürfendes Bild*. Hier mein Versuch: Viele Menschen ziehen Sinn aus dem Umstand, dass sie Täler durchschreiten – z.B. um „an den Gipfel zu kommen„. Täler sind also wichtig, aber wie Berge eine Frage der Wahrnehmung. Viele kriegen allerdings die Wahrnehmung eines Tales aus ganz niederem Anlass hin.

 

Machupuchare

 

 

 

 

Illegale Begehung des Machapuchare (International Mountain Museum Pokhara)

 

* Schiefes Bild

Tierakquise in Zeiten der Misanthropie

Als ein Freund mir kurz nach Weihnachten schrieb, dass sich „eine Katze in deiner Wohnung gut machen würde“, wollte er mir damit sicher sagen, dass umgekehrt mir die Gesellschaft eines Haustiers guttäte. Und in der Tat war ich wahrscheinlich menschlich genug auf den Hund gekommen, um mir Zuwendung bei einem Tier zu suchen*. Aber immerhin nicht ganz so sehr, als dass ich mir einen Hund hätte anschaffen wollen. Bei einem Hund wäre es mir schwer gelungen, seine Zuneigung persönlich zu nehmen, so monokausal wie Hunde immer genau denjenigen lieben, der sich ihrer annimmt. Man beobachte bloß mal (Achtung: Misanthropie!), was für liebenswerte Hunde was für Faschisten „unbedenken Gehorsam“ (Gerhard Polt) leisten. Gemäß der Redensart** „wessen Futter ich esse, dessen Feind ich anknurre“ lässt sich ein Wauwau wie ein Pawlow-Hund abrichten, z.B. um einen Underdog wegen des Besitzes weicher Drogen zu verpetzen.
So war bei mir eine Katze die bessere Wahl, denn die Spezies Katze hat sich der Futterabhängigkeit zum Trotz ihren Willen nicht kaputt domestizieren lassen. Die aus der Not, aus der ich sie akquirieren würde, erwachsende Bindung einer jugendlichen Mieze an mich könnte ich besser persönlich nehmen und mir selbst gegenüber als Zuneigung meiner missdeuten.
Ich begann, mich mit dem Thema Katzenhaltung zu beschäftigen – um festzustellen, dass die Inflation von Katzenfotos im Internet mit einem entsprechenden Aufkommen von Stubentigern im real life einhergeht. Auf einmal entpuppte sich das halbe Haus als Katzenbesitzer (in Gegenwart oder Vergangenheit) resp. Katzennarr, der ich erst werden wollte. Und praktisch jeder Bekannte und Freund, mit dem ich sprach und dem oder der ich bis dato bei Animalthemen offen gestanden kaum zugehört hatte, hatte Tipps für mich von E = Ernährung bis Z = Zucht. Das gute an Tipps ist, dass sie sich ab einer gewissen Anzahl widersprechen, wodurch man sich dann in meinem Fall aussuchen kann, wie lange man eine Jungkatze alleine halten sollte. So konnte ich meine vorher gefasste Meinung und Absicht bestätigen, zunächst Vaterfigur für eine Jungkatze zu werden, auf dass diese im Sommer ihrerseits fürsorgliche Adoptivmutter eines noch zu zeugenden Katzenbabys (einer „hübschen Katze“ einer Kollegin; #Projektkatze) werde.

Wegen eigensinniger ästhetischer Erwartungen (dreifarbige Promenadenmischung) an die Katze, für die ich mich als Wohltäter fühlen wollte***, zögerte ich anfangs, auf Annoncen u.a. von Tierheimen zu antworten. Ein einjähriger Kater, der sich der Beschreibung zufolge wie ein Hund benahm („folgt einem überall hin“), war leider doch nicht so „dringend abzugeben“, als dass die Besitzerinnen auf mein Adoptionsansinnen geantwortet hätten. (Wie lange ich dieses Benehmen wohl lustig gefunden hätte?) Auf eine eigene Annonce in einem als alternativ geltenden Forum hin („große Maisonettewohnung mit Zugang zu zwei Balkonen, Dach und Innenhof“) enthielt ich eine anonyme Belehrungsmail einer Tierschutzaktivistin, die mir zur Wohnungshaltung der domestizierten Tiere die Leviten las. Eine virtuelle Bekannte empfahl mir anschließend wiederum eine Bekannte ihrer, die besonders bedauernswerte Straßenkatzen aus Bulgarien vermittelte. Hätte ich den Rat aus meinem Umfeld ignoriert, u.a. aus ökologischer Verantwortung eine Regionalmieze zu nehmen, ich hätte mich doppelt gut fühlen können. Weiterer Vorteil  laut Bekannter II: Dank seiner street-credibility  Straßenvergangenheit käme so ein Vierbeiner sehr intelligent daher. Ganz zu Schweigen vom, die eigenen Kognition ganz ausgeschaltet, Reiz einer transkulturellen Katze mit Paprika in der Blutbahn. Die Sache sollte daran scheitern, dass die armen Tiere nach endloser Lkw-Fahrt nur in Westdeutschland ankommen.

So wendete ich mich doch an die lokalen Tierunterkünfte. Im Tierheim Dresden hatten sie aber nur Freilandkatzen im Angebot, im Katzenhaus Dresden-Luga jedoch wurden mir fünf vermittelbare Innenhaltungstiere zugesagt. Nachdem ich am Freitag gegen 15h (Öffnungszeit bis 16h) in dem modernitätsfernen Randbezirk an dem Puppenstubenhäuschen, das die notierte Adresse trug, geklingelt hatte, öffnete eine wohl aus Überraschung schweigsame Katzenvermittlerin. An dieser Stelle würde es sich nicht gehören, das Hausinnere zu beschreiben, aber in mir regte sich ein Verdacht, von dem noch zu reden sein wird. Von den fünf versprochenen Katzen wusste man nichts, dafür bekam ich in einer Art Zimmerstall vier wildgeborene, noch nicht gezähmte und später mal für die Wohnungshaltung (!) vorgesehene Tiere zu sehen.
Am folgenden Tag besuchte ich das Tierasyl in der fremdenfeindlichen Stadt Freital. Der nicht übergepflegte Mann, der mir das Haus im Wald auf einem Hügel vor der Stadt öffnete, bestätigte den eben erwähnten Verdacht nicht nur, indem er mir die Auskunft erteilte, dass er sich nicht auskenne. Dito seine Kollegin, beider Aussage wurde vom bedürftigen Interieur unterstrichen. Ich erfuhr immerhin, dass die Katzen oben im Haus in Quarantäne gehalten würden, wo man sie sich allerdings nicht ansehen könne.
Schließlich kam eine jüngere, eloquentere Frau zu mir in das kühle Vermittlungszimmer hinunter, in das ich inzwischen gesetzt worden war. In der Hand hielt sie einen Käfig mit einer Katze darin. Das junge Geschöpf kaum kleiner als der Zwinger, in den es angstvoll eingesperrt war. Die Frau stellte den Käfig auf den in Linoliumoptik gehaltenen Tisch zwischen uns. Das dreifarbig gescheckte, halbjährige Tier stand auffrecht auf seinen weißen Pfoten und rührte sich so wenig, wie der Zwinger es zuließ. Das Gespräch mit der Frau verlief simpel. Ich wollte fragen, erzählen, abwägen, wegen der anderen erwähnten Katzen nachhaken … Doch die Situation beantwortete alle Fragen. Es war einfach klar, dass ich dieses Tier adoptieren musste, obwohl es so eingesperrt zu keiner Demonstration seines Charakters („verspielt und verschmust“, Übergabeprotokoll) imstande war. Schon allein, um ihm eine Wiederholung dieser Würdelosigkeit zu ersparen. Während ich das Übergabeprotokoll unterschrieb, liefen Kinder mit ihren Eltern an dem Raum vorbei und feixten fröhlich „jetzt können wir uns alle Katzen und Hunde anschauen!“. Sollte ich mich veralbert fühlen? Nein! Es erleichtert so sehr, wenn die Umstände für einen entscheiden.
* Um bei diesem Eingeständnis nicht zu unsympathisch zu wirken, füge ich hinzu, dass ich in der Schämstadt Dresden lebe. Dieser Umstand taugt umgekehrt hervorragend, um wahre Misanthropie zu vertuschen.
** Erfundene Redensart
*** vergleiche die Redensart „Tue Gutes und sprich darüber!“

 

Laila 2

 

 

Das ist die adoptierte Laila, 5-6 Monate alt. Sie ist eine Trikolor-Premium-Promenadenmischung und weißbesohlt. Ich habe sie sehr lieb.

Vergangenheitsheilung durch Gegenwartskritik (über dieses Blog)

time travel

Analyse (grüblerisch)
Die Gegenwart hat, so sehr man mit ihr hadern mag, den großen Vorteil, dass sie in dem Moment, wo man sich ihrer gewahr wird, bereits Vergangenheit ist. Sogleich waltet eine neue Gegenwart, während es der dann Ex-Gegenwart  in der Vergangenheit weitaus besser ergeht. Denn das meist negative Empfinden der neuen Gegenwart ermöglicht es, die Ex-Gegenwart als ungleich positiver zu empfinden, als sie es tatsächlich war. Dieses Golden-Age-Syndrom lässt Kapitalismusgegner Retroware aus der nachträglich als schön wahrgenommen BRD-DDR-Zeit kaufen und Fremdenfeinde ein Deutschland glorifizieren, das es nie gab. Die (flüchtige) Gegenwart Deutschlands dient womöglich gar den hierher geflohenen Kriegsopfern zur Traumalinderung. Allgemein funktioniert die Vergangenheitsheilung umso besser, je mehr und je negativer neue Gegenwarten den Wunsch nach dem Schönen und Guten in der Vergangenheit erfüllen. Ist die neue Gegenwart tatsächlich nicht schlecht genug, genügt auch eine negative Wahrnehmung ihrer. (Umgekehrt muss eine negative Gegenwart auch als schlecht wahrgenommen werden.)

Motivation (intrinsisch)
Die (in der jeweiligen Gegenwart verfassten) Einträge dieses Blogs mögen oberflächlich betrachtet pessimistisch daherkommen, sind aber im Gegenteil optimistisch gemeint, kurieren sie doch, was vorher schlecht, schlimm oder schlicht krank war. Damit nicht mehr gelten muss: „Früher war es anders scheiße.“ (Dietmar Wischmeyer) Eine spätere Gegenwart wird also die heutige Gegenwart reparieren können, ja: sie zu einer blühenden Landschaft im Raum-Zeit-Kontinuum machen. Wer dies nicht glaubt, der mache sich klar, wie winzig die Gegenwart im Vergleich zur (permanent wachsenden) Vergangenheit ist. Das Jetzt gleicht einem Quark-Teilchen im größten See der Milchstraße. Ein klein bisschen Gegenwartsschelte kann also bereits genügen, um riesige Zeitspannen nachträglich gesund und gut zu machen. Dem gerade besonders beängstigend waltenden Gespenst des Zeitgeists (merken Sie was?) ist also zu huldigen. Wer immer noch Zweifel hegt, den überzeugt bestimmt ein kryptisches Satzgebilde mit einer hohlen Phrase: Zeitzeichen sind stets im Zeichen derjenigen Zeit zu betrachten, in denen sie ihr Zeichen setzen; im Zweifel gilt das Gebot der Präsenz im Präsens.

Eine Zukunft mit Zukunft? (visionär)
Seriöserweise befasst sich dieses Blog nicht mit der Zukunft, denn „über die Zukunft ist im allgemeinen recht wenig bekannt“  (Karl Valentin, angeblich). Wir leben nun mal nicht in der Zukunft, noch werden wir jemals eine Zukunft erlebt haben. Jedenfalls nicht bei dieser Gegenwart!

Plan (realistisch)
Damit der Plan der positiven Vergangenheitsgestaltung durch Gegenwartskritik aufgeht, darf dieses Blog nicht so erfolgreich werden, als dass seine alten Einträge gelesen würden und damit die Verklärung der Vergangenheit gefährdeten. Dies sollte jedoch in Anbetracht der Qualität der Beiträge kein Problem darstellen. Negatives wird eh nicht gerne gelesen, und dazu trägt die gegenwärtige Gegenwart über Gebühr bei.

Insofern, insoweit, von daher und mit der Bitte um freundliche Missachtung:
Michael Höfler